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Die MZ-18 von Graupner|SJ - neue Wege

 


Die MZ-18 von Graupner|SJ von Graupner|SJ


 

MZ-18 von Graupner|SJ

Die MZ-18 von Graupner|SJ

 


Bleibt alles anders


 

Es sind wandelbare Zeiten, auch und gerade für Graupner, die es mittlerweile so nicht mehr gibt - Graupner|SJ heißt die neue Firma (Anm: und mittlerweile wieder Graupner Ltd.). Wer oder was aber ist SJ? SJ ist ein koreanischer Hersteller von (nicht nur) elektronischen RC-Komponenten, den bis vor ca. zwei Jahren in unseren Landen keiner kannte. Keiner? Nun ja, nicht unter diesem Namen. Beispielsweise so ziemlich alle Ladegeräte von Graupner oder Robbe, die wohl beleumundeten Roxxy-Regler von Robbe und vieles andere werden und wurden von SJ hergestellt. Insofern ist es schon ulkig, wenn so mancher Modellbauer auf Robbe-Regler große Stücke hält, von den Graupner-Reglern indes nicht - beide kommen aus derselben Schmiede ;).

 

Ich schweife ab, stimmt. SJ nun stellt seit der Trennung von JR (Japan Radio) die Sender für Graupner her, die Entwicklung zumindest der Software erfolgte bislang aber in Kirchheim. Die Gemeinsamkeiten indes waren schon lange für Jedermann sichtbar: Was bei uns als HoTT verkauft wird, hieß in Korea bis zur Übernahme von Graupner HIT, die Sender hatten zudem nahezu gleiche Bezeichnungen. Aber, und nun komme ich endlich zum Thema, es gibt eine zusätzliche Senderserie, die MZ-xx nämlich.


 

Die MZ-Serie von SJ


 

Die Linie der MZ-Serie besteht aus den Sendern MZ-10, MZ-12, MZ-18, MZ-24 und der bislang nur angekündigten mz-32. Die Sender MZ-10 und MZ-12 entsprechen im Wesentlichen den Sendern mit gleichem Suffix der bekannten mx-Reihe. Ab der MZ-18 aber wird es spannend, denn hier finden sich auf den ersten Blick eine ganze Latte an Unterschieden und Neuerungen zu den weitverbreiteten und beliebten mx-en:

  • Farbdisplay
  • Touchfunktion per Finger oder Stift (nicht kapazitiv)
  • Zwei unten liegende Proportional-Schieber
  • Größeres, griffigeres Gehäuse
  • Andere Optik

 

Und was nicht so ins Auge fällt:

 

  • Knüppel- und Mode-Umstellung ohne Öffnen des Gehäuses
  • Dito Raste oder Bremse
  • Doppelte Kugellagerung aller Knüppelaggregate
  • Eine in vielen Bereichen grundlegend andere Programmierung, die sehr an Futaba angelehnt ist

 

Wie jetzt Fubatu (kein Schreibfehler ;)) in einem Graupner-Sender? Auch, wenn es oftmals kolportiert wird: Nein, es ist natürlich keine Futaba-Software, auch keine geklaute und schon gar keine Kooperation zwischen Futaba und SJ! Um auf dem amerikanischen Markt besser landen zu können, wurde die Software in einigen Bereichen der Futaba-Logik angepasst und gleichzeitig mit einigen alten Graupner'schen Programmierzöpfen kurzer Prozess gemacht.

 

Ob das gut oder schlecht ist, möge der geneigte Leser nach dem Lesen dieser Zeilen selbst entscheiden. Ich jedenfalls bin größtenteils sehr zufrieden, vermisse an einigen Punkten aber die Einfachheit und klare Struktur der Graupner-Programmierung.

 

 


Werksrundgang


 

Genug des Vorgeplänkels, auf geht's! Nachdem die mx-16 verkauft war, lag bereits wenige Tage später die MZ-18 auf der Werkbank. Ich habe eines der letzten Sets mit GR-24 und kostenlosem GR-12L bei RC-Toy für knapp unter 400,- € bekommen. Was bekommt man dafür als Gegenwert? 


Der Lieferumfang GR-12L, GR-24 und Programmierstift Passt in die Sendertasche Programmierstift angeklipst am Senderbügel
Der Lieferumfang der MZ-18 GR-12L, GR-24, Programmierstift Die MZ passt in die bekannte Sendertasche Programmierstift am Senderbügel angeklipst

Neben dem Sender mit eingebautem 2000 mAh NiMh 4-Zeller finden sich die beiden Empfänger, das allfällige Updatekabel samt geschirmtem Anschlusskabel und Adapter 7168.S, ein Steckerladegerät sowie der optisch und mechanisch passende Umhängegurt im Karton. Bei meinem Sender aus der wohl ersten Lieferung befand sich zudem noch ein englisches Handbuch im Lieferumfang. Ab Serie 2 soll hier ein deutsches Handbuch beiliegen, welches auch schon auf der Graupner-Seite zum Download bereit liegt. Mir persönlich ist Papier lieber.

 

Kurz zur nahezu baugleichen MZ-24: Neben 12 statt 9 Kanälen und zwei zusätzlichen INC/DEC-Schaltern und Potis kommt diese mit einem 4000er LiPo (der 6000er Lipo der mc/mx passt von der Höhe her leider nicht) samt passendem Ladegerät und einem extrem schicken Senderkoffer. Unterm Strich sollte man sich also gut überlegen, ob man nicht doch den guten Hunni drauflegt.

Wo wir gerade bei Sprachen sind: Ausgeliefert wurde mein Sender mit der englischen Firmware 1.007. Hier findet sich direkt ein Unterschied zu den anderen HoTT-Sendern, denn das auf der Webseite von Graupner oder automatisch via Firmware-Upgrader abrufbare Update (im Moment 1.013) kann nicht, wie gewohnt, via SD-Karte eingespielt werden. Aber gut, letztendlich geht das Anstecken des USB-Kabels an der rückwärtigen USB-Buchse genauso schnell wie das Entnehmen der SD-Karte. Das Update samt Einspielen der Voice-Files war dann business as usual

 

Ach Mensch, sagt doch was! Ich habe ja noch gar nicht gezeigt, wo denn nun an dem neuen Sender was sitzt. Das holen wir schnellstens nach:


MZ-18 von vorne MZ-18 von unten MZ-18 von der Seite Ein schöner Rücken usw.
MZ-18 von vorne MZ-18 von unten Seitenansicht Ein schöner Rücken usw ...
Rückdeckel abgenommen 2000er NiMh entnommen Unter einer gut zugänglichen Klappe verbergen sich die Anschlüsse und die SD-Karte. Vordere linke Schalterbatterie
Rückdeckel abgenommen 2000er NiMh entnommen DATA-Buchse, SD-Karte und USB-Anschluss sind ohne Verrenkungen erreichbar Schalter vorne rechts
Display und Taster Knüppel und Schalter rechts Zwei Potis auf der Oberseite Hauptschalter und Trimmungen sowie Aufhängung
Touchdisplay und Taster Knüppel und Schalter rechts Zwei Potis auf der Oberseite Hauptschalter, Trimmungen und Aufhängung

Wie man sieht, weist die MZ-Serie ein sehr gefälliges Äußeres auf. Ok, das ist natürlich Geschmackssache. Die zahlreichen, serienmäßigen Schalter sind gut erreichbar. Durch die Klappen auf der Rückseite sind sowohl die Buchsen als auch die SD-Karte endlich ohne Verrenkungen erreichbar. Gut gemacht!

 

Nun bin ich beileibe kein Handsenderpilot, ich stehe mit den Dingern auf Kriegsfuß. Für den Urlaub als Beispiel aber ist mir die mc-32 zu klobig, eine mc-20 oder mc-16 als selten genutzte Alternative aber zu teuer. Bei den eher kleinen Modellen, die man eben im Urlaub oder am Hang so fliegt, ist ein Handsender hingegen prima geeignet. 

Was mir direkt bei den ersten Trockenübungen auffiel: Die MZ-18 liegt mir im Gegensatz zu den mx-Sendern besser in den Händen und gibt mir ein sichereres (nachzählen: sicher-eres - stimmt) Steuergefühl. 

 


Interna


 

9 Steuerkanäle und jede Menge Schalter langer und kurzer Art. Natürlich kann hier auch ganz einfach im Menü der Steuermode von 1-4 ausgewählt werden. Musste man bei den JR-Sendern noch Federn aushängen oder Hebel umsetzen, so mussten bei den HoTT mc/mx-Sendern die Gehäuse zwar geöffnet, aber nur noch entsprechende Schrauben eingedreht werden. 

Die MZ präsentiert hier die nächste Evolutionsstufe, denn hier muss, von einer gewissen Neugier abgesehen, der Sender überhaupt nicht mehr geöffnet werden - alle Einstellungen wie Federspannung, Ratsche oder Bremse links oder rechts etc. können bequem von außen durchgeführt werden:

 

Einstellschrauben von außen erreichbar Einstellen von außen
Manche Schrauben sitzen unter den leicht zu entfernenden Gummieinsätzen Ohne Öffnen des Senders kann jede gewünschte Einstellung vorgenommen werden

Ein weiterer Kritikpunkt an den mx-Sendern waren die nur schwer oder zumindest mit viel Aufwand zu wechselnden Schalter. Nun, auch bei der MZ sitzen sie noch gelötet auf Platinen, aber an diese kommt man nun ohne Umstände heran:

 

Schalterplatine entfernt Um an die Scheiben zu kommen, muss man die Akkuhalterung sowie die Platinen entfernen Großes Display von unten Schalterplatine entfernt
Die Inbusschraube entfernen Ganze Einheit abziehen Schalterplatinen von hinten Platinen ausbauen, Schalter wechseln, fertig

 

Die Steuerknüppel selbst fühlen sich gut an, kein fühlbares Spiel in der Mittellage, lineare Federkraft, die schicken rot eloxierten Knüppel sind spitzer als bei den mx-en und fühlen sich ebenfalls gut an. Die Trimmungen sind die üblichen Klickdinger, die ich nicht sonderlich mag. Aber gut, solange sie funktionieren ...

 

Knüppelaggregat MZ-18

Knüppelaggregat der MZ-18 mit Trimmungen

 


Apfelkompott


 

Öhmja, eine bessere Überleitung zur Programmierung der MZ-18 ist mir nicht eingefallen. Eingemachtes eben ;). Wie immer werde ich nur auf Besonderheiten eingehen und das Wiederholen der Bedienungsanleitung anderen Stellen überlassen.

 

Am Anfang war der Schalter. Selbigen betätigt, passiert erstmal - nix. Bis auf dem Bildschirm etwas erscheint, vergehen ein paar Sekunden (bitte das Bild nicht als Maßstab nehmen, die Farben sind in Wirklichkeit natürlich kräftig und satt). Die altbekannte HoTT-Melodie ertönt und es erscheint eine Sicherheitsdialog. Hier werden sämtliche definierten Schalter wie Motorstopp etc. nach Position abgefragt. Eine sehr gute Sache! 

 

Die folgenden Bilder zeigen einige der Menüpunkte. Auf die Besonderheiten gehe ich danach ein.

 

Grundbildschirm Basismenü Funktionsmenü Flugphasenmenü
Der Grundbildschirm Das Basismenü Das Funktionsmenü Flugphaseneinstellung

Im Grundmenü finden wir oben und mittig die Anzeige für die Drehgeber und die unten liegenden Schieber. Rechts finden sich die beiden Timer, die Anzeige der Flugphase sowie unten rechts die Direktlinks zum Basismenü, Funktionsmenü, ETC-Menü und der Telemetrieanzeige. 

 

Was bietet die Software? Zunächst mal fällt beim Erstellen eines neuen Modells der Assistent auf, der einen Schritt für Schritt durch die Grundeinstellungen führt. Modelltyp (Fläche, Heli), Flächentyp (von 1 QR bishin zu 2 QR 2 WK), Leitwerk (V oder normal), Motor (Elektro oder Verbrenner) ist alles innerhalb von Sekunden eingestellt und genauso schnell wieder änderbar. Je nach Modelltyp erscheinen entsprechende Menüs auf den weiteren Seiten.

 

Ungewohnt für Nutzer der anderen Graupner-Sender ist die Aufteilung des Servomenüs in drei Einzelmenüs. Servowege, Mittenverstellung und Drehrichtung werden nacheinander abgehandelt. In meinen Augen übrigens in falscher Reihenfolge, denn vor den Endausschlägen muss die Drehrichtung festgelegt werden.


Mittenverstellung Dual/Rate und Expo Gebermenü Telemetrieanzeige
Servoreverse Dual/Rate und Expo Gebermenü Telemetrieanzeige

Alles andere bezüglich der Servo- und Grundeinstellungen ist selbsterklärend, auch die Flugphasen sind in nullkommanix und mit frei wählbaren Namen erstellt. 

Ein paar Fußangeln gibt es aber doch. Zum einen muss im Gebermenü für die Wölbklappen dem Kanal 6 ein Schalter zugewiesen werden. Auch die Schalterzuweisung ansich ist etwas anders als gewohnt. Zwar erkennt der Sender beim Umlegen des gewünschten Schalters diesen automatisch, der Wirkpunkt (bei 3 Stufen vorne, hinten oder mittig) muss aber noch festgelegt werden. 

Die im Bild "Gebermenü" zu sehende Schaltfläche ist ebenfalls wichtig, denn steht diese nicht auf "PH" wie phasenabhängig, kann man im Wölbklappenmenü stellen, was man möchte - es passiert nix. 

 

Für Piloten, die gerne Modelle mit Mehrklappenflügeln bauen, gibt es die wohl weitgreifendste Änderung: Jeder Flügelklappe ist nun endlich der jeweilige Endausschlag direkt und ohne Mischerprozente verändern zu müssen zuweisbar! Endlich wurde dieser alte Zopf der Graupner-Logik abgeschnitten - Bravo! Zwar ist bei genauer Bauweise auch bisher die Einstellung möglich gewesen, aber geringe Ungenauigkeiten sind jetzt problemlos auszubügeln.

 

GAM-Menu Telemetriemenü
Telemetriemenü des GAM und die mehr oder weniger altbekannte Ansicht

Das Telemetriemenü im Betrieb wurde komplett umgestrickt und ist am besten als "Klickibunti" zu beschreiben. Übersichtlich ist das nicht wirklich. Mir gefällt es nicht wirklich, die Ansicht mit großen, klaren Zahlen wie bei den mx/mc-Sendern ist erheblich besser ablesbar. Aber wir haben bei HoTT generell eine hervorragende Sprachausgabe, die bei der MZ-18 auch über den eingebauten Lautsprecher wiedergegeben werden kann. Die Lautstärke ist übrigens im ETC-Menü änderbar.

 

Das Menü unter "Einstellen/Anzeigen" hingegen präsentiert sich wie bisher. Auch hier gibt es aber eine Verbesserung, denn man kann den jeweiligen Sensor (der ansonsten automatisch erkannt wird) ohne Pfeiltasten oder ähnliches direkt anwählen.

 

Bei den Uhren ging SJ einen etwas seltsamen Weg. Immer noch startet die Uhr 1 auch die Telemetrieaufzeichnung. Leider muss hier ein physischer Schalter definiert werden, denn sobald ein z.B. Geberschalter, wie er bisher perfekt verwendet werden konnte, wieder geöffnet wird, stoppt auch die Uhr und damit die Aufzeichnung. Ein Monoflop wäre hier deutlich sinnvoller.

 


Innereien


 

Ich konnte es natürlich nicht lassen, und habe den Sender aufgeschraubt. Viel wurde vorab erzählt, allerdings von Leuten, die augenscheinlich keinen Seriensender in der Hand hatten. Vorneweg: Es gibt sowohl Klebeband als auch Kleber im Senderinneren. Dies aber nur an der Ladebuchse und am Audiokabel sowie zur Sicherung der Flachbandkabel! 

Hauptsächlich findet sich eine blitzsauber gefertigte Monoplatine nebst steckbarer Zuleitungen zu Trimmern und Schaltern im Sender. Dagegen sieht meine mc-32 deutlich weniger aufgeräumt aus.

 

USB-Buchse, SD-Kartenslot, DATA-Buchse Platine Trimmeranschluss Ladebuchse und DSC-Buchse
USB-Buchse, SD-Kartenslot, Kopfhöreranschluss, Databuchse Monoplatine in SMD Anschluss für Trimmungen und Speicherbatterie für Datum und Uhrzeit Lade- und DSC-Buchse!

Erste Praxiserfahrungen


 

Ein paar Flüge habe ich mittlerweile. Erwartungsgemäß gab es dabei keine Überraschungen, das HF-Modul ist schließlich identisch mit den anderen Sendern. Was einige interessieren dürfte, ist die Laufzeit mit dem 2000er NiMh. Wider Erwarten kommt man mit den 2000 mAh und einer Warnschwelle bei 4,7 V (die Anleitung empfiehlt ausdrücklich 4,8 V!) auf gut 3 Stunden. Natürlich habe ich auch hier wieder versucht, die Stromaufnahme zu messen. Dazu habe ich den neuen 20 A Stromsensor von SM samt LinkVario in die Zuleitung eingeschleift. Leider sind die Werte nicht so ganz plausibel, also muss ich doch mal mein Fluke dazwischenhängen. Man kann grob sagen, dass die Stromaufnahme mit deaktivierter Hintergrundbeleuchtung und ohne HF bei ~200 mA liegt und sich mit HF und Beleuchtung auf rund 500 mA steigert. Rein rechnerisch sollten hier also rund 3-4 h drin sein. In der Praxis hängt das natürlich auch von der Verwendung der Telemetrie und dem Mitloggen auf SD-Karte ab. Ich schätze mal, dass sich die Betriebszeit mit dem NiMh bei sicheren 2,5-3 h einpendeln wird.

Wer hier meckert, sollte einmal schauen, was unsere Handys an Strom ziehen. Ein großes Farbdisplay braucht nunmal erheblich mehr Saft, punctum. Die MZ-24 kommt bereits mit einem 4000er LiPo, was die Laufzeit auf gute 6-7 h anhebt. Das ist schon sehr freundlich, wenn man an die 2-3 h unserer alten Megahertz-Sender zurückdenkt. Ich habe mir beim Lieblingschinesen einen 4000er 2s bestellt, den ich auf 1s umlöten werde. Der originale Graupner LiPo ist leider noch nicht lieferbar. Im ETC-Menü der MZ-18 kann natürlich zwischen NiMh und LiPo umgestellt werden.

 

Wo wir gerade bei Spannungen waren: Sollte eine vordefinierte Warnschwelle oder auch die Empfangsleistung unter einen gewissen Punkt fallen, poppt neben der akustischen Meldung automatisch das Warnmenü auf. Hier wird der jeweils kritische Wert in rot blinkend dargestellt, zudem zählt der Sender das Auftreten der Alarme. Sehr schöne Sache, so hat man direkt im Blick, ob und wie oft ein bestimmter Alarm auftrat. Ohne Alarmmeldung kommt man übrigens durch Tippen auf das MZ-Logo in der Mitte zu diesem Bildschirm.

 

Handling: Ich als Pultsenderpilot tue mich mit der MZ-18 erheblich leichter, als es mit den mx-en der Fall war. Ob es an dem etwas größeren Gehäuse, den rutschfesten Gummiseitenteilen oder der Auslegung ansich liegt, kann ich nicht sagen. Trotzdem: Jetzt noch die Technik der MZ-18 oder MZ-24 in ein Pultgehäse á la mc-20 ...

 

Der LiPo aus der mc-32 ... ... passt leider in der Höhe nicht. Stromaufnahme ohne HF und mit abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Alarmmenü
Der LiPo aus der mc-32 ... ... passt leider in der Höhe nicht. Stromaufnahme ohne HF und mit abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Alarmmenü

Zwischenstand - Update 07'2014


 

Ein halbes Jahr hatte ich die MZ-18 nun im Einsatz. Hauptsächlich habe ich damit alles geflogen, was unterhalb von 4 m liegt. Unter anderem den "Helix" von Paritech. Der Funktionsumfang ist allemal dem Preis angemessen und gerade die neuen Möglichkeiten im Bereich Multiklappen begeistern mich nach wie vor.   Wieso also "hatte"? Ganz einfach: ich habe die MZ-18 ver- und stattdessen eine MZ-24 gekauft. Auch hier gilt: An ein paar Schrauben sollte Graupner aber ganz dringend noch etwas drehen, hier vor allem an der Telemetrieanzeige und den Uhren.

Daher schließe ich den Bericht zur MZ-18 hier und werde nach etwas weiterer Erfahrung ein paar Zeilen zur MZ-24 und deren Unterschiede zur MZ-18 schreiben.

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