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Diamant von Graupner mit 4,5 m Spannweite

 

 


Diamant von Graupner


 

Diamant im Überflug

Es gibt Flugzeuge, die fliegen ganz passabel. Dann gibt es welche, über die breitet man besser den Mantel des Schweigens (die stehen dann in der FMT). Und es gibt den Diamant! Seit Erscheinen mein erklärtes Lieblingsmodell, wurde nach dem Ausfall des ersten Spektrum HF-Moduls (Thermofehler/Wackelkontakt) sofort die V2 bestellt und gebaut. Diamant geht immer, Diamant geht super in der Thermik, Diamant kann man kacheln. Diamant eben.

 

Über das Modell ansich sowie den Umbau bzw. die Aufrüstung durch einen zweiten Rumpf zum Elektrosegler habe ich in 2007 und 2008 der MFI alles geschrieben, weswegen ich hier einfach die Testberichte als PDF veröffentliche:

 


Diamant von Graupner - Teil 1


Diamant von Graupner - Teil 2


Diamant von Graupner - elektrifiziert


 

Einige Videos gibt es dazu noch am Ende der Seite.

 

 


Ein paar Worte noch


 

Oben steht es, inzwischen fliege ich aufgrund eines Elektronikausfalls meinen zweiten Diamant. Ok, die E-Version ist neu, der Seglerrumpf ist noch der originale - und fliegt natürlich immer noch. Zum Erstflug der V2 in der E-Variante 2009 habe ich im Forum meines Vereins ein paar Zeilen geschrieben:

 

 


V2 ...



Gestern war es also soweit, mein Diamant V2 durfte zum Erstflug antreten. Meine liebe Jule hat die Bilder der Flüge geschossen.

Nach einem ausgiebigen Reichweitentest, der von einem gemähten Ende längs bis zum anderen ging und bei dem ich mir das Verhalten des Spektrum-Systems aus nächster Nähe anschauen konnte (ich bin mit dem Diamant losgelaufen, Jule hielt den Sender), gab es keine wirklichen Ausreden mehr. Akku eingebaut, nochmal die Ruder kontrolliert und die rund 7 kg mit Anlauf in die Luft befördert.
Tja, was soll ich sagen? Die Rudereinstellungen wurden vom ersten Diamant übernommen, da gab es kaum Überraschungen. Einzig ungewohnt ist das Seitenruder - da werkelt jetzt ein Digitalservo (Spektrum DS-821) drauf, statt wie vorher ein günstiges Standardservo (C-5077). Mein lieber Scholly, das ist ein ziemlicher Unterschied! Jetzt kann man mit dem Diamant auch schön "Arschwackeln", Vollausschläge, wie früher, braucht man nicht mehr.

Dank der gestern für unseren Platz bombastisch guten Aufwindverhältnisse "musste" ich, obwohl ich zu Anfang nur eine kurze Runde fliegen wollte, direkt aus 150 m den ersten Bart auf über 300 m mitnehmen. Nach geglückter Landung wurde das Spektrum Flight-Log ausgelesen, welches zwar einige Antennenausblendungen, aber keine der viel wichtigeren Frameverluste oder gar Holds auswies. Also wurde nochmal gestartet, abermals kam uns ein Bärtchen in die Quere. Danach musste ich erstmal aus der Sonne ...

So ca. 1 Stunde später wurde dann zum dritten Flug des Tages gestartet. In 250 m den Motor ausgemacht und den nächsten Bart gesucht, die gestern anscheinend Schlange standen, um die Segelflugfraktion zu beglücken?! Nach dem üblichen Rumgeheize ging es mal mehr, mal weniger schnell nach oben, dann die Höhe wieder abgeturnt und wieder rauf.
Als ich schon die Landung angekündigt hatte, schmiss sich mir in 21 m Höhe lt. Logger über dem Feld ein kleiner Lupfer in den Weg, welchen ich aufgrund des unglaublich guten wie gleichermaßen gutmütigen Flugverhaltens des "Diamant" bis auf ca. 170 m auskurbeln konnte. Danach war mein Ehrgeiz geweckt und es hieß "obenbleiben"! Teilweise musste man richtig kämpfen, um wieder auf 100 m zu kommen - war man über den bei uns aus irgendwelchen Gründen üblichen 300 m, ging es wie im Fahrstuhl nach oben! Da der für uns gültige Höhendeckel gestern nicht aktiv war, konnte ich einen Bart bis rund 480 m ausnutzen. Dann wurde mir der Diamant trotz 4,5 m Spannweite zu klein. Man sieht es schön im Log von Vario und ZLOG3, wie das da abging. Teilweise hatte man überall Steigen, so konnte ich eine große Runde um den Platz nahezu ohne Höhenverlust fliegen. Wer von den Segelfliegern gestern nicht da war, hat wirklich etwas verpasst!

 

 


Höhenlogger ZLOG3 Altimeter



Erst- und Zweitflug




Stundenflug



Nach 61:05 Minuten Flugzeit (davon 04:05 Motorlaufzeit) setzte mein Diamant V2 vor meinen Füßen auf. Das Flight-Log zeigte 9 Frameverluste und 0 Holds. Spektrum gibt vor, bei einem 5-minütigem Flug dürfen nicht mehr als 40 Frameverluste auftreten. 44 Frameverluste bedeuten übrigens ein Hold bzw. Failsafe.

Ich bin wieder/immer noch begeistert von dem Vogel! Jetzt noch einige Bilder, dann kann ich wieder einmal sagen: Projekt abgeschlossen!






 


GIF des ersten Starts:



GIF vom Erstflug des Diamant V2 am 05.07.2009


Suchbild








Butterfly:

















 

 

 


GIF des dritten Starts:


 

 

GIF vom dritten Start am 05.07.2009

 

 


Videos vom Diamant


 

 

 

F-Schlepp mit einer 2 m Beaver (elektrisch) am 22.09.2010

 

Start und Looping mit der E-Version

 

Erstflug des elektrifizierten Diamant am 04.07.2008
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