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Elektron von Beineke mit 3,2 m (2,8 m)

 
 

Elektrosegler "Elektron" von Beineke Modellbau


 

 
Elektron und meine Wenigkeit vor dem neuerlichen Erstflug Elektron und meine Wenigkeit vor dem neuerlichen Erstflug

 

 


Der Dauerbrenner in meinem Flugzeugpark: 


 

Es muß so 1991 gewesen sein, als mich der Wunsch nach einem Elektrosegler mittlerer Größe, annehmbaren Flugleistungen und, vor allem, einem deutlich besseren Aussehen als die gemeinhin verbreiteten Zwecksegler überkam.
 
Als armer Azubi, der ich damals noch war, wurde die Auswahl durch Einsicht in die Preislisten der "großen" Anbieter stark dezimiert. Aber, wie schon so oft, blieb ich bei einer Anzeige (nein, damals gab´s bei mir noch kein Internet) von Beineke-Modellbau hängen. Dort war ein Elektrosegler mit Namen "Elektron" zu sehen, 2800mm Spannweite, Eppler 205, T-Leitwerk und - vor allem - deutlich vorbildgetreuerem Aussehen dank sehr schön geformten GfK-Rumpf.
 
Nun hatte ich noch ein Paar Styro-Flächen für eine Spannweite von 2.400mm rumliegen, und dem Anschein nach müßte das Ganze doch passen!? Also flugs bei Herrn Beineke angerufen und nur einen Rumpf samt Haube und Leitwerk geordert. Zwei Tage später lag der Karton bei mir im Wohnzimmer, und das Gesicht wurde beim ersten "dranhalten" der vorgesehenen Flächen doch etwas länger - Passt nicht! Tja, wieder die Sache mit dem Augenmaß...
 
Also rief ich Herrn Beineke nochmal an mit der Bitte, ob man den Rumpf plus Zubehör nicht noch auf einen kompletten Baukasten aufstocken könnte..?! Und man glaubt es nicht, er willigte ein und übersandte mir auch noch die Flächen! Das nenne ich Kundenservice :-)
 
Nun hatte ich also einen kompletten Baukasten, und der Bau ging auch zügig voran. Erstflug, ein paar Änderungen in der Höhenruderanlenkung (ich hatte entgegen der Bauanleitung ein Miniservo direkt in die Flosse eingebaut), und so flog er dann bis zum Jahre 2001 ohne Bruch und zur vollsten Zufriedenheit! Ich würde sogar soweit gehen, dass der "Elektron" das Modell mit der höchsten Anzahl Flugstunden in meinem Flugzeugpark ist, denn wo immer ich auch eine Möglichkeit sah wurde der Elektron eingepackt und durch die Lüfte gescheucht. Das auch dieser Flieger nicht nur geradeaus flog, muss wohl nicht extra erwähnt werden; Im Gegenteil: Kunstflug (in Grenzen) ist Programm, tiefe Überflüge Standard... ;-)
 
Zwischendurch bekam er dann eine etwas größere Spannweite verpasst, indem ich einfach die Flächen mit ein paar sehr gut pasenden "Ex-Minius-Flächen" verlängerte und die Querruder vergrößerte. Danach war der Steigflug nicht mehr sooo prickelnd, aber die Gleitleistungen deutlich besser. Was jetzt noch unzureichender war als vorher schon war die Seitenruderwirkung - Vollausschlag war normal, um einigermaßen um eine Kurve rumzukommen.
 
Einige verschiedene Motorisierungen wurden dem "Elektron" eingepflanzt, angefangen vom Speed 600/9,6V, Ultra1000 (später verkauft), und schließlich für lange Zeit der Simprop Power Speed 7/14. Dieser Motor, den ich dann damals (wie auch den Elektron selbst) in der MFI vorgestellt habe, war auch bis zum vorzeitigen Erlöschen der Betriebserlaubnis Anfang des Jahres 2001 eingebaut.
 
Tja, und dann, an einem etwas bockigen Tag, wollte ich mit zwei Leutkes aus meinem Flugsportverein eine Runde Modellfliegen gehen. Gut, das Flugfeld hinter dem Haus war jetzt nicht soooo optimal, um gegen den recht böigen Wind anzufliegen mußte eine Hochspannungsleitung gemieden und dann in eine Ecke eingeflogen werden, um dann mit einer Fahrtkurve in den Endteil einzudrehen und den Vogel auf dem Acker/der Wiese abzusetzen.
 
Dreimal geprobt, ging gut. Beim endgültigen Landeanflug aber, im Rückenwindteil, zog ich meinen Elektron zu besagter Fahrtkurve hoch. Und genau in dem Moment hörte der Wind kurzfristig fast vollkommen auf, und mein Fliegerchen knallte mangels Fahrt aus ca. 5m Höhe senkrecht in den Acker.....
 
 
Schadenanalyse: Kabinenhaube angerissen, Rumpf im Kabinenbereich angerissen, ein Querruderservo-Getriebe defekt *rrrrrt*, Schrauben durch das Leitwerk durchgerissen, Spinner gebrochen, Akkurutsche ausgebrochen. Alles nicht so tragisch, viel schlimmer war, das der Flugakku beim leicht schrägen Aufschlag voll auf den seitlich angebrachten Regler gedonnert ist, welcher durch die Wucht des Aufpralls einen saftigen Kurzschluß bekam und abrauchte.
 
Also wanderte good old Elektron erst einmal aufs Abstellgleis, allerdings wurde der Rumpf schonmal entkernt, repariert und zusammen mit der ASW-24 lackiert.
 
Ende letzten Jahres, kurz vor dem Umzug, entschloss ich mich zu einer Komplettrestaurierung meines Boliden. Flächen und Leitwerke abziehen, neuer Rumpfausbau und, dem höheren Gewicht Rechnung tragend, ein anderer Antrieb sollte es sein.
 
Uli von Pinocchio-Modellbau erklärte sich bereit, mit seinem Elektroantrieb Berechnungs-Programm von Wilhelm Geck (R) und seiner Erfahrung etwas nicht zu teures rauszusuchen. Leider hatte die Motor-Firma wegen eines Brandschadens arge Lieferschwierigkeiten, aber irgendwann trudelte das Teilchen dann ein: Ein Velkom Ferrit-Motor in 600er Größe, zusammen mit einem Keramik-Getriebe von Albatros-Modelltechnik mit der Untersetzung 4,4:1. Dazu noch eine Aeronaut Glas-Klapplatte (die weiße) in der Größe 14x8,5". Was für ein gewaltiger Löffel!! Mit dieser Ausstattung und 12 Zellen als Energiespender sollten Steigflüge von 5-6 m/s mit Motorlaufzeiten von fast 5 Minuten möglich sein!!
 
Nun hatte ich den Antrieb, eine neues Arbeitszimmer samt Motivation und einen Flugplatz vor der Tür, es ging ans bauen!! Das widerum ist hier ein wenig in Szene gesetzt, viel schöner finde ich aber die Flugbilder, die meine nette Nette mal wieder geschossen hat - Daaaanke :-). Am 31.01.2002 erhob er sich dann übrigens endlich wieder in die Luft!!  

 

 


Hier noch die Modelldaten von Bausatz und meiner modifzierten Version: 


 

Spannweite Original / Modifiziert 2.800 mm 3.200 mm dto.
Länge Original / Modifiziert 1.230 mm 1.240 mm dto.
Tragflächeninhalt Original / Modifiziert 55 qdm 67 qdm dto.
Fluggewicht Original / Modifiziert ca. 2.000 g ca. 3.100 g ca. 2900 g
Profil: Eppler 205 dto. dto.
RC Funktionen Seiten-, Quer- und Höhenruder Zusätzlich Querruder als Landehilfe. dto.
E-Antrieb Original / Modifiziert ab 8 Zellen 12 Zellen RC 2400 10 Zellen RC 2400
Motor: z.B: Speed 600 (mit Getriebe), Speed 700, Ultra 930-7 Velkom 24/10 mit Keramik-Getriebe 4,4:1 Model Motors AXI 2820/10 LRK brushless
Propeller Original / Modifiziert ~ 8x6" bis 10x8" 14x8,5" 11x8" Aeronaut CC

 

 


Der Wiederaufbau in Kürze


 

Zuerst mußte eine neue Akkurutsche angefertigt werden, zum einen wegen der höheren Zellenzahl von 12 gegenüber 10, zum zweiten wegen der geänderten Einbaulage gegenüber dem Vorgänger. Schließlich wanderte dieses Mal auch für das Seitenruder ein Miniservo C341 in die Dämpfungsflosse. Kein Bowdenzug, kein verziehen, und viel mehr Platz vorne!
 
Die Abbildungen unten zeigen den Rohzuschnitt auf der Waage und die ausgehöhlten Teile, ebenfalls auf der Waage. Der Unterschied: Fast 100 Gramm!! Der Stabilität tut das Ganze keinen Abbruch, aber der Gewichtsvorteil und vor allem die bessere Kühlung des Akkus sprechen wohl für sich...
 
Die gesamte Einheit wurde danach im ausgeschliffenen Rumpf mittels Langzeitharz eingeklebt, zusammen mit der neuen Flächenhalterung - die alte hatte es auch zerbröselt.
 
Für den neuen Getriebeantrieb mußte der gesamte alte Motorspant entkernt und ausgeschliffen werden, um schließlich einem neuen 5mm Sperrholz-Spant Halt zu geben. Der Motor muß hinten noch abgestützt werden, die 4 M3 Schräubchen am Getriebelagerschild und die Länge des gesamten Antriebes haben sonst einen zu großen Hebel bei unsanften Landungen.
 
Die Flächen wurden wieder etwas gekürzt, da die verlängerten Exemplare wohl doch etwas viel für den 10er Flächenstahl waren - Kunstflug nur noch mit viel Mut!! Und viel Geduld, denn so wirklich wendig war das Teil trotz der 1,5-fachen Länge der Querruder nicht... Und so hat er jetzt 3200mm Spannweite. Ein guter Wert, was die ersten Flüge so zeigen!
 
 

 

Die Teile der Akkurutsche auf der Waage: 112 Gramm Und nochmal gelöchert: 41 Gramm!! Nochmal in Einzelteilen. Man beachte die Vernutung.
Der ausgehöhlte Motorspant. So kommt die neue Rutsche in den Rumpf. Der neue Antrieb sitzt Probe.
Vor dem neuen Erstflug! Eine neue Haube ist bestellt. Die Antriebseinheit. Das rote rechts ist der Sommerauer-Regler. Einblick in den Rumpf . Der Empfänger sitzt unter dem Akku.

 

 


Der neue Antrieb


 

Der Velkom 24/10 ist ein Ferrit-Motor konventioneller Auslegung, der hier mit einem Albatros-Getriebe 4,4:1 einen 14x8,5"-Klappropeller antreibt.
 
Das Elektroflug-Berechnungsprogramm von Wilhelm Geck (R) schmeißt für die Konstellation mit 12 Zellen folgende Werte raus (Dank an Uli für die Screenshot´s):

 

Für ein Bild der kompletten Berechnung bitte auf die obige Tabelle klicken (117K).


Ob die Daten jetzt so hundertprozentig stimmen kann ich nicht sagen, aber Dank der Modellgeometrie, die mit berechnet wird und nach meinem subjektiven Empfinden kann das durchaus hinkommen.

 

Der Velkom 24/10 mit aufgeklebtem Ritzel. Man beachte das Feingewinde für das Getriebe! Von hinten (ein Schwein, der böses dabei denkt ;-) ) Und nochmal, damit alle 3 Ansichten komplett sind.

 

Das Getriebe in Keramik-Ausführung ist für eine Belastung von bis zu 400 Watt geeignet. Durch die Auslegung als Planetengetriebe bleibt die Drehrichtung des Motors gleich. Auch ist das Teilchen superklein für meine Begriffe!
 
Das Teil läuft dazu noch sehr leise, und der Lieferumfang ist wirklich komplett, sogar das Getriebefett und Loctite werden mitgeliefert! Das 4,4er gibt es nur für Motoren mit 3,2er oder 2,3er Welle mit Adapter (der Velkom hat das passende Gewinde bereits und braucht keinen Adapterring), für Motoren mit 3,2er Welle fangen die Getriebe ab 3,7:1 abwärts an.

 

Größenvergleich (Hier das 3,7er Getriebe, das Bild war besser...) Blick in das Planeteninnere.... Die komplette Einheit So wird das Getriebe geliefert. Komplett bis zum Getriebefett.

 

 


Der zweite Erstflug!


 

Nun wurde er also komplett neu mit Oracover bespannt, ein neues und größeres Seitenruder gab´s obendrein, und es sollte der nächste Erstflug folgen.
 
Um es kurz zu machen: Es ging alles glatt, er flog wie immer - prima :-). Und Dank der kürzeren Flächen funktioniert jetzt auch Kunstflug und rumheizen wieder ohne Probleme!
 
Ein Wort noch zum Antrieb: Der "Elektron" zieht aus der Hand weg, das Ganze im 30°-Winkel! Nach 30sec sind ca. 300m erreicht, was zur ausgedehnten Thermik- oder Aufwindsuche vollkommen ausreicht. Wie, so wenig, höre ich da? Naja, wenn´s nicht reicht, kann man das notfalls 9 Mal wiederholen, die Motorlaufzeit bei Vollgas beträgt mit Sicherheitsreserve runde 5 Minuten ;-). Nachfolgend sind die Bilder der Digital-Kamera zu sehen, die anderen kommen dann, sobald der Film entwickelt ist!

 

Das obligatorische "Abschiedsbild" ;-) Wo war nochmal der Regler drauf?! Vollgas und los!
Tiefer Vorbeiflug... ...für den Fotografen! Gaaaas und wech!
Und nochmal erwischt. Tiefer Anflug. Danach ging´s zum Lustflug auf Höhe. Tiefer Überflug in den Sonnenuntergang hinein...

 

 


Noch mehr Flugbilder


 

Wie versprochen kommen hier noch mehr Flugbilder vom Elektron.
 

 

Auf zum Fotoflug Quirl an... ...Anlauf... ...fliegen!! Steigflug in saftigem Winkel.
Da kommt er mit Überfahrt... ...hebt das Näschen.... ..und demonstriert... ...seine Kunstflugtauglichkeit! Weiter geht´s.
Und nochmal... Fahrt aufholen Ziehen Aussteuern Rumheizen :-)
Auf zu einer Rolle! Und drehen.... Und einen Abschwung hinterher. Das macht Laune :-) Jetzt kommt ein Überflug.
Gegenanflug Achtung, Bäume! Uuuuund tschüß! Und auf gehts zur Landung.
Ausschweben Uuuund sitzt sauber. Bei Fuß gelandet, so gehört sich das. Alles noch heile? Nils findet den Elektron auch gut ;-)

 

 


Zu früh gefreut


 

hatte ich mich bezüglich des Velkom-Motors, zumindest bei dem 24/10...
 
Leider ist mir dieser Antrieb bzw. der Motor beim ca. zehnten Start abgeraucht, und zwar dergestalt, dass sich zuerst ein sehr starker Kohleabbrand auf und im gesamten Modell niederschlug und sich schließlich der Kommutator in seine Einzelteile aufgelöst hat...
 
Nun konnte ich nicht glauben, dass mir mein privater Elektroflugguru einen Schrottantrieb verkauft haben sollte, und so wurde das Problem gemeinsam mit Händler und Hersteller, auch wenn dieser äußerst schwer aufzutreiben war, erörtert. Als Ursache wurde von Herrn Schüler, der diesen Antrieb vertrieben hat, ein nicht korrektes Einlaufen ermittelt. Nun, nach Lehrbuch habe ich den Motor zwar nicht einlaufen lassen, aber zumindest bis die Kohlen sauber anlagen. Aber deswegen dürfte sich eigentlich nicht der Kommutator verabschieden?!
 
Egal, es wurde ein zweiter Anker geordert, der zwar nicht zu meinen Lasten, aber zu Lasten meines Händlers ging ("Garantie nicht möglich wegen Falschbehandlung"). Der neue Anker kam dann auch irgendwann, und der Motor wurde wieder zusammengebaut.
 
Als nächstes erfolgte eine Einlaufprozedur, wie sie nicht einmal meine Verbrenner je gesehen haben: Erst mit wenig Spannung und nur wenige Minuten, mehr Spannung und lange Abkühlpausen und so weiter bis die Kohlen zu 100% anlagen und der Kommutator blitzeblank und riefenfrei war.
 
Frohen Mutes ging es wieder auf den Flugplatz, der 12-Zeller war geladen, und los! Aber ach, beim zweiten Start schon ahnte ich nichts gutes, denn abermals zog der Elektron eine sichtbare Rauchfahne hinter sich her. Und tatsächlich, beim Durchstartversuch gab es nur ein häßliches Gekrache aus dem Rumpf und der Propeller stand - Motorschaden, Bild wie oben...


 


Bilder der defekten Motore


 

Der erste defekte Anker. Die losen Teile gehören eigentlich fest an den Kommutator Beide Anker. Dasselbe Schadenbild Anker zwei in Einzelaufnahme
Man beachte die geradezu abgefrästen Kohlen... Gegenüberstellung. Der zweite Anker ist größtenteils noch blank vom Einlaufen Kommutator in Großaufnahme

 

Soviel also dazu. Nach diesem neuerlichen Reinfall war die Sache mit dem Velkom für mich gegessen, und es bedurfte eines adäquaten Ersatzes! Mein Händler Uli Heigl übernahm die Rückforderung des Geldes für Getriebe und die Motoren, da der Fehler nunmal eindeutig nicht am falschen Einlaufen des Motors hängen konnte sondern daran, dass der Motor schlicht für diesen Anwendungsfall ungeeignet ist!
 
Letzendlich habe ich mich für einen
 
Model Motors AXI 2820/10 brushless Außenläufer/LRK entschieden, selbiges im Verbund mit dem TMM Regler 40e-3ph mit BEC, welches ich aber nicht in Betrieb habe.

 

Auch hier ein Screenshot des Geck-Programmes (Danke, Uli!!):


Für die gesamte Tabelle bitte auf das Bild klicken!

Für ein großes Bild mit der gesamten Tabelle bitte auf das Bild klicken (158 Kb)!


Das diese Entscheidung goldrichtig war, hat mir die letzte Saison gezeigt, in der der Elektron über 19 Stunden in der Luft war!. Übrigens fliegt selbiger jetzt, wie oben zu lesen, mit nur noch 10 Zellen und einer Aeronaut CC 11x8", Motorlaufzeit um die 4 Minuten mit 2400er Sanyo-Zellen.
 
Und so habe ich doch noch den richtigen Antrieb für den Elektron gefunden, wenn auch etwas später als erwartet....

 

Der TMM-Regler (hier noch ein altes Bild von der Klemm L25 D-Seite Der Model Motors AXI 2820/10 (hier noch ein altes Bild von der Klemm L25 D-Seite AeroNaut CamCarbon 11x8" So sitzt er jetzt im Elektron.

 

 


Juli 2014: Immer noch im Dienst


 

Doch, seit nunmehr 20 Jahren ist der Elektron im Dienst. Natürlich nicht mehr so oft wie früher; Diamant, Helix, Phyllix und wie sie alle heißen, alle haben bessere Flugleistungen und machen allgemein mehr Spaß. Aber so alle Jahre wieder kommt er wieder zu Ehren. Meistens als Lückenbüßer, wenn mal wieder die "großen" Flieger angetötet waren oder ein neues Funksystem ausprobiert werden sollte. Dieses Jahr war er aus eben jenem Grunde wieder viele Stunden in der Luft, da ich zum einen keinen Sender mehr hatte (DHL sei Dank) und zum zweiten das neue Graupner HoTT-System testen wollte. So war er 2011 wieder gut 20 Stunden in der Luft, das bis zu 600 m Flughöhe. Und, ich war ehrlich überrascht, wie gut er (nach einer gewissen Eingewöhnungszeit), sich doch im Vergleich zu meinen Orchideen schlägt und was der Vogel f├╝r einen Gleitwinkel hat. Und so wird er auch noch weiter meinen Flugzeugpark bereichern. Ach ja, eingebaut ist ├╝brigens seit den "Erfahrungen" mit gewissen Edelantrieben ein Turnigy Außenläufer an einem Turnigy Plush 40 sowie 3s 4900 mAh LiPo. Moderne Zeiten eben.

 

Ganz aktuell im Juli 2014 feiert mein Elektron sein 20-jähriges Dienstjubiläum. Glückwunsch, mein Alter! Aber auch jetzt muss er wieder als Versuchskaninchen herhalten, dieses Mal für das neue RC-System namentlich FrSky in Verbindung mit dem TARANIS Sender. Ja dann: auf die nächsten 20 Jahre!

 

Der Elektron im Juli 2011 beim Test des neuen Graupner HoTT -Systems

 

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